====Wanderausstellung „Das KZ vor der Haustür“ ==== ====Vom 19. April bis 14. Juni 2026 ==== Die vom Landesamt für Denkmalpflege (LAD) entwickelte Ausstellung gibt Einblicke in den nationalsozialistischen Terror in Baden-Württemberg und beleuchtet die Spuren ehemaliger Konzentrationslager in der Region. Im Mittelpunkt stehen die Außenlager des KZ-Komplexes Natzweiler, deren Insassen zur Zwangsarbeit eingesetzt wurden. Die Ausstellung zeigt, welche Zeugnisse bis heute erhalten sind und stellt zentrale Fragen zum Umgang mit diesem historischen Erbe. Die Vernissage findet am Sonntag, den 19. April 2026 um 17 Uhr statt. Dr. Christian Bollacher, Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, wird das Projekt vorstellen. Ort: Rathaus Gäufelden-Tailfingen, Hauptstraße 39 Vernissage: 19.4.2026, 17 Uhr Öffnungszeiten: an folgenden Sonntagen 26.4., 03.5., 10.5., 17.5., 07.6., 14.6. jeweils von 15–17 Uhr sowie nach Vereinbarung Die Ausstellung lädt zur Auseinandersetzung mit der regionalen Geschichte des Nationalsozialismus ein und macht deutlich, wie präsent diese Vergangenheit bis heute ist. https://kz-gedenkstaette-hailfingen-tailfingen.de
Lichtblicke in Zeiten des Krieges Editorial von Bernd Drücke, aus: Graswurzelrevolution Nr. 508, April 2026 gespiegelt auf: https://www.linksnet.de/artikel/49054
Organisiert Euch!
Tagesseminar mit Ralf Hoffrogge zur Geschichte der sozialistischen Bewegung in Deutschland Samstag, 18. April, 10-18 Uhr Jugendherberge Heilbronn
Im 19. Jahrhundert gründeten arbeitende Menschen sozialistische Parteien und Gewerkschaften, weil ihre Interessen in der Politik nicht vorkamen. Die neuen Organisationen wurden verboten, verfolgt, verleumdet – und sind nicht totzukriegen. Auch heute sind Organizing und Klassenpolitik wieder gefragt. Grund genug herauszufinden, wie sozialistische Organisierung einst begann. Wir wagen einen Rückblick in die Zeit von Marx und Engels, Bebel und Bismarck bis hin zur Novemberrevolution. Partei, Gewerkschaft, Maschinensturm – was brachte Menschen zusammen? Welchen Gebrauchswert hatten Organisationen? Wie überstanden sie Verfolgung und Verleumdung? Und was bedeuten diese Erfahrungen für die Zukunft? Das Tagesseminar erfordert keine Vorkenntnisse. Wir erarbeiten mit Originalquellen die Gründungsdebatten der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts und starten danach eine Zeitreise in den März 1919: Ein Rollenspiel versetzt uns ins Gründungsjahr der Weimarer Republik mit seinen Kämpfen um Räte, Republik und Vergesellschaftung. Teamer: Dr. Ralf Hoffrogge ist Historiker und Publizist. Zum Thema erschienen von ihm u. a. «Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich» (2017) und «Richard Müller - Der Mann hinter der Novemberrevolution» (2018). Jüngst veröffentlichte er mit «Das Laute Berlin» (Brumaire Verlag 2025) eine Geschichte der Berliner Mietenproteste seit der Finanzkrise. Eine Anmeldung ist notwendig mit einer Email an: Kerem.Billor@ngg.net. Die Teilnahmezahl ist auf 25 Teilnehmende begrenzt. Es gibt Getränke und Mittagessen. Der Eintritt ist frei.
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