2x cc zur weiteren info On Thu, Jun 25, 2026 at 1:56 PM <hamburg@assoziation-a.de> wrote:
Liebe Freund*innen und Kolleg*innen,
wir freuen uns außerordentlich, mitteilen zu können, dass der Sammelband »Nicht die Ersten. Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland« eine so große Resonanz erfahren hat und nun in dritter, erweiterter Auflage wieder lieferbar ist.
Tarek Shukrallah (Hg.) Nicht die Ersten. Bewegungsgeschichten von Queers of Color in Deutschland Ver/sammeln antirassistischer Kämpfe, Bd. 1, ISBN 978-3-86241-518-2, 312 S., broschiert, 3., erw. Auflage, 18 Euro https://www.assoziation-a.de/buch/nicht_die_ersten/
Der Herausgeber Tarek Shukrallah schreibt in seinem Vorwort zur Neuauflage:
»Nach nicht einmal zwei Jahren geht ›Nicht die Ersten. Bewegungsgeschichten von Queers of Color‹ in die vorliegende dritte Auflage. Die große Resonanz unserer Publikation in so verschiedenen Communitys bewegt mich zutiefst. An vielen Orten, auch über Deutschland hinaus, hat der Band Debatten ausgelöst, Begegnungsräume geschaffen, Fäden gesponnen und Geschichte(n) verwoben. Queer-of-Color-Bewegungsgeschichte(n) sind Thema von Zines, Ausstellungen, Kunstinstallationen und auf Festivals, Partys, politischen Veranstaltungen sowie an der Hochschule präsent. Auszüge aus dem Sammelband sind in Lesegruppen seziert, zu Kunstwerken verarbeitet und auf Bühnen interpretiert worden. Doch am allerwichtigsten: Queer of Color Communitys haben sich ›Nicht die Ersten‹ angeeignet und Bewegungsgeschichte(n) weitergeschrieben. ›Die Häuser denen, die darin wohnen‹ gilt schließlich auch für Bücher: Wir finden uns in ihnen, schreiben uns in sie hinein, bauen weiter an ihnen. Wenn wir sie bewohnen, g ehören sie uns. ›Nicht die Ersten‹ ist und bleibt ein Archiv und ein Handbuch aus den Communitys für die Communitys. Es fußt auf früheren Kämpfen, und doch hat unsere Arbeit hier erst begonnen.«
Ausgewählte Pressestimmen zum Buch:
»Zu berichten ist von einem längst fälligen Buch über ein wichtiges Kapitel queerer Geschichte, das damit aufhört, unterbelichtet zu sein. Denn Tarek Shukrallah gelingt eine beeindruckende Versammlung von Queers of Color, die in unserem Land queere Bewegungsgeschichte mit geschrieben haben. Das Ergebnis ist ein vielstimmiger BIPoC-Chor, der sehr persönliche Einblicke gewährt und mit Erinnerungen bis in die 1980er-Jahre zurückgeht« (Nora Eckert). https://www.queer.de/detail.php?article_id=51921
»Das Buch formuliert den ambitionierten Anspruch, ein Handbuch politischer Selbstermächtigung und der Weiterführung antirassistischer und queerer Kämpfe bereitzustellen. Diesem Anspruch wird der Sammelband durch die vorwiegend (auto-)biografischen Beiträge in hohem Maße gerecht, nicht zuletzt dank Shukrallahs scharfsinniger Einbettung in einen breiten politischen Kontext. Besonders hervorzuheben ist dafür, dass Shukrallah mit Nachdruck auf der Notwendigkeit einer Verbindung von queeren und antikapitalistischen Kämpfen besteht« (Ismael Benkrama). https://www.degruyterbrill.com/de/document/doi/10.1515/fjsb-2026-0012/html
»Welche Erfahrungen machen queere Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland seit den 1980er Jahren bis heute? 19 autobiografische Porträts liefern Antworten darauf – aber nicht als Opfergeschichte, sondern als emanzipatorischer Akt. Es ist ein wichtiges Kapitel queerer Geschichte, das mit dem von Tarek Shukrallah herausgegebenen Band nun endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt« (Die wichtigsten queeren Sachbücher 2024). https://www.queer.de/detail.php?article_id=52108
Wir wünschen dem Buch weiterhin Erfolg und die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt.
Mit herzlichen Grüßen Theo Bruns & Rainer Wendling
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