FEMNET :: Ratgeber „Faire Mode – schöne Mode“
Frauen, Fashion, Fairness: Wie kann unsere Kleidung nachhaltiger werden? Impulsvortrag und Interview mit Marijke Mulder von FEMNET
Mode macht Spaß, ist bunt und immer wieder neu. Doch produziert wird sie leider immer noch viel zu oft unter menschenverachtenden Bedingungen. Im gemeinsamen Gespräch und mit Fragen an Marijke Mulder von der Frauenrechtsorganisation FEMNET werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Modewelt.
Denn meist sind es Frauen, die in den sogenannten „Billiglohnländern“ unsere Kleidung nähen. Wie sieht deren Arbeitsalltag aus? Haben sich ihre Bezahlung und die Bedingungen, unter denen die Frauen arbeiten seit dem Rana Plaza Unglück verbessert? Gibt es ernstzunehmende Ansätze Fair-Fashion in Produktion und Handel umzusetzen? Wie können wir persönlich, mit unserem Konsumverhalten und unseren Kaufentscheidungen dazu beitragen? Müssten wir auf Vieles verzichten und können sich faire und modische Kleidung womöglich nur noch Besservierdienende leisten? All diese Fragen und auch jene, die Sie als Zuhörer*innen gerne mitbringen, wollen wir offen und in respektvoller Weise gemeinsam besprechen.
Das Interview wird um 13 Uhr wiederholt.
Zwischen 15.45 bis 18.00 Uhr findet am selben Ort ein Textil-Upcycling-Workshop mit Andrea Magin statt.
Veranstalter: Fairtrade-Stadt Ludwigshafen am Rhein
Details zum Aktionstag
Fairtrade Town Ludwigshafen s Logo MFFKI Rheinland Pfalz
Informationen zur Veranstaltung Beginn der Veranstaltung 18-04-2026 10:30 Ende der Veranstaltung 18-04-2026 11:30 Veranstaltungsort Rhein-Galerie-Ludwigshafen
FEMNET e.V. == Kaiser-Friedrich-Str. 11 53113 Bonn https://femnet.de
... ...
On Wed, Jul 16, 2025
==Verbrauchertipps zu öko-fairer Mode==
Fair Fashion ist die Antwort auf die weltweit dramatischen Folgen der Ausbeutung von Mensch und Umwelt durch die globalisierte Bekleidungsindustrie. Aber welchen Unternehmen, Labels und Siegeln kann man vertrauen? Wir geben Tipps, wo man Mode kaufen kann, die meistens noch nicht (in der gesamten Lieferkette) fair ist, wo sich aber Markenunternehmen zumindest darum ernsthaft bemühen. Und wir sprechen darüber, wie nachhaltiger Konsum zur Lebenseinstellung wird.
Vorbei sind die Zeiten als viele beim Thema nachhaltige Kleidung nur an langweilige „Öko-Schlabberlooks“ dachten. Eine wachsende Zahl von Designer*innen und Modelabels hält dagegen und setzt mit spannenden, modernen Kollektionen nicht nur ein Zeichen für Trends und Styles, sondern auch für Menschenrechte und Umweltschutz.
Glaubwürdige Modeunternehmen übernehmen Verantwortung für den gesamten Herstellungsprozess und einen nachhaltigen Wirtschaftsstil. Verbraucher*innen können mit ihrer Kaufentscheidung vorbildliche Unternehmen fördern und den anderen zeigen, was diese wohl am besten verstehen und umdenken lässt: Faire Mode kommt an und bringt Gewinne. Schon heute kommen auch die großen Marken nicht mehr ohne Produktlinien und bunte Siegel aus, die Nachhaltigkeit suggerieren.
FEMNET e.V. == Kaiser-Friedrich-Str. 11 53113 Bonn https://femnet.de
FEMNET setzt sich primär für die Rechte von Frauen in der globalen Bekleidungsindustrie ein. Wir unterstützen Frauen bei der Durchsetzung ihrer Rechte, mobilisieren Fairness entlang der Lieferketten, versuchen verbindliche Regeln für Unternehmen umzusetzen und leisten Bildungsarbeit.
== FEMNET Jahresbericht 2025: Starke Frauen - Faire Arbeit == Der Jahresbericht 2025 blickt auf ein turbulentes Jahr zurück, das von globalen Umbrüchen und politischen Gegenwinden gezeichnet war – von drastischen Kürzungen der Entwicklungshilfe über die besorgniserregende Aufweichung der Lieferkettengesetze in Deutschland und der EU bis hin zur zunehmenden Unterdrückung von Gewerkschaften in Produktionsländern wie Indien, Myanmar und Bangladesch. Doch anstatt vor diesen Widerständen zu kapitulieren, zeigt der Bericht FEMNETs Engagement: Mit kraftvollen Protesten, wie der Übergabe von 210.000 Unterschriften vor dem Bundeskanzleramt, hat FEMNET klar Haltung bezogen und bewiesen, dass der Einsatz gegen Ausbeutung und zivilgesellschaftliche Einschränkungen gerade in Krisenzeiten lauter denn je sein muss. Neben dem politischen Kampf beleuchtet der Bericht vor allem die vielen hoffnungsvollen Erfolge und konkreten Projekte, die beweisen, dass Veränderung möglich ist. Die Lichtblicke reichten von der historischen Ratifizierung der ILO-Konvention gegen Gewalt am Arbeitsplatz in Bangladesch über die Durchsetzung von geschlechtergerechtem Gesundheitsschutz in asiatischen Fabriken bis hin zu lebensrettender Nothilfe nach Umweltkatastrophen. Der Jahresbericht ist somit nicht nur eine ehrliche Bilanz der globalen Herausforderungen, sondern vor allem ein inspirierender, kämpferischer Aufruf unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ – für alle, die sich aktiv für Frauenrechte, Demokratie und globale Gerechtigkeit starkmachen wollen. FEMNET e.V. == Kaiser-Friedrich-Str. 11 53113 Bonn https://femnet.de
Teilnehmer (1)
-
Karl Dietz